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28.
februar 2008, siebentes Rennen in Pragelato "
Regione Piemonte und “Top” entdecken das Carving
Ein olympischer Hauch umgibt die siebente Etappe des
FIS Carving Cup 2008, die auf dem Auslauf des olympischen
Skisprungturms ausgetragen wird. Diese steile Piste wurde
von der FIS auch für den Alpinen Skilauf homologiert, und
machte so die Verwirklichung der Idee des Internationalen
Carving Cup Komittees möglich. Diese Veranstaltung wird auch
von der Regione Piemonte und dem Top, Torino Olympic Park
unterstützt, das einige der olympischen Strukturen verwaltet:
Das Langlauf- und das Biathlonstadium, die Rodel- und Bobbahnen,
das PalaVela in Turin und eben den Skisprungturm in Pragelato.
Etwa 10 die Kurvenzonen auf der engen Piste des Auslaufes,
die ersten nur aus einer einzelnen Boje bestehend. Dies ist
eine Art Rückkehr in die Vergangenheit, da die ersten Carvingrennen
nur aus 8 bzw 9 Kurven bestanden, bevor die Anzahl in den
letzten Jahren auf 20 gestiegen ist. Der Belag ist hart, mit
einem Grund aus Kunstschnee, der die Kanten der Läufer auf
eine harte Probe stellen wird. Dieses Sprint-Show-Rennen könnte
bereits eine Vorentscheidung in Sachen Cupsieg mit sich bringen.
Der Titel wird, nach dem Rennen in Zakopane (POL), am 15./16.
März in Claviere vergeben, Das rote Leadertrikot bleibt auf
den Schultern von René Stössel, dreifacher Saisonssieger,
mit nur 20 Punkten Vorsprung auf den Italiener Roberto Boselli,
Zweiter in Roccaraso hinter Marco De Martin, der endlich seinen
ersten Erfolg feiern konnte. Alles ist möglich auch für den
Schweizer Ivan Eggenberger und zum Teil auch für Gianluca
Grigoletto, der sich mit seinen vierten und fünften Plätzen
in den letzten Rennen mit 146 Punkten Rückstand auf Stössel
noch in der Topgruppe vorfindet. Diese Piste könnte ihm zusagen,
falls die Rückenschmerzen nachlassen. Immer gut für ein Topergebniss
auch die Italiener Thomas und Giancarlo Bergamelli, Maurilio
Alessi (Heer) und Marco De Martin, als auch Hans Steiner (AUT),
Miha Groselj und Gasper Grgincic (SLO), Michal Kolder und
Michal Piela aus Polen und der Japaner Gao Hosokawa. Am Start
auch die jungen Lokalmatadore des AOC Teo Croce und Federico
Caligaris. Bei den Damen hat der Sieg von Melanie Bürgener
den Kampf um die Kristallkugel neu eröffnet, wenn auch das
rote Leadertrikot fest in Händen der Turinerin Alessandra
Merlin bleibt. Falls Alessandra mit diesen Pistenverhältnissen
ebensogut umzugehen versteht wie in den vergangenen Rennen
haben ihre Konkurrentinnen, die Schweizerin Bürgener und die
Slowenin Ana Teuc, wenig Chancen. Auch hier am Start Sabrina
Salvadori und Federica Giangrande, AOC. In der Teamwertung
führt Stöckli mit 11 Punkten Vorsprung auf CTI-Columbia, gefolgt
vom Vorjahressieger Texcart, dann das Slovenija Carving Team
und Navaski. Morgen stehen die beiden Qualifikationsläufe
auf dem Programm (Start 11.00); Halbfinale und Final werden
am Sonntag um 11.30 ausgetragen. Das Rennen wird auf SkySport3
am Dienstag um 20.30 übertragen und im Laufe der Woche mehrmals
wiederholt.
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