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| Das
Rennen findet auf einer Piste mit mittlerem/hohem Schwierigkeitsgrad
statt. Die klassischen Slalom- oder Riesenslalomtore werden
durch Bojen ersetzt. Der Kurs kann maximal aus 18 Kurvenzonen
bestehen. Jede Kurvenzone besteht aus bis zu 3 vertikal, horizontal
oder schräg angebrachten Bojen, die etwas mehr als 1,5
Meter voneinander entfernt sind. Die äussere Boje ist
rot und gibt 5 Punkte. Die mittlere ist gelb und gibt 4 Punkte,
während die innere blaue 3 Punkte gibt. Es gilt die höchste
Punkteanzahl mit der schnellsten Laufzeit zu erreichen. Das
Resultat wird nämlich mit folgender Formel errechnet
ZEIT:PUNKTE IN DEN BOJEN (x 100 um die Dezimalstellen zu eliminieren).
Dies ergibt ein sehr taktisches Rennen, da der Athlet entscheiden
muss, ob er viele Punkte und eine demgemäss hohe Zeit,
wenigen Punkten und einer besseren Laufzeit vorzieht. |
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1.
Phase
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2.
Phase
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3.
Phase
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Qualifikation
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Halbfinale
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Finale
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| Es
sind zwei Durchgänge vorgesehen. Um am zweiten teilzunehmen,
muss auch am ersten Durchgang teilgenommen werden. Im zweiten
Durchlauf wird in umgedrehter Reihenfolge gestartet. Es zählt
nur das Beste der beiden Ergebnisse. Herren und Damen starten
gemischt in der selben Starliste. |
Es
nehmen nur die besten 30 Herren und 10 Damen der Qualifikationsläufe
teil. Es starten zuerst die Damen in umgekehrter Reihenfolge
im Verhältnis zum Ergebnis der Qualifikationsläufe.
Daraufhin starten die Herren. Der Kurs muss nicht unbedingt
mit dem der Qualifikationen übereinstimmen. |
Es
nehmen nur die besten 10 Herren und die besten 5 Damen des
Halbfinallaufs teil. Es starten zuerst die Damen in umgekehrter
Reihenfolge im Verhältnis zum Ergebnis de Halbfinallaufs.
Daraufhin starten die Herren. |
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Der
Kurs
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Taktik
| Die
Taktik ist wahrscheinlich einer der wichtigsten und interessantesten
Aspekte des Carvingrennens. Wie schon gesagt kann der Athlet
entscheiden, ob er die rote, gelbe oder blaue Boje fahren
will, und so 5,4 oder 3 Punkte erzielt. Nimmt man die rote
Boje, muss eine längere Strecke zurückgelegt werden,
und somit steigt die Laufzeit. Nachdem das Resultat aus Zeit
gebrochen Punkte in den Bojen besteht, muss bei der Pistenbesichtigung
entschieden werden, welche Kurven geschnitten werden können.
Da für die Qualifikation zwei Läufe vorgesehen sind,
kann die Taktitk für den zweiten Durchgang geändert
werden. Gewertet wird nur das beste Ergebnis. Es existieren
keine genauen Regeln, der Instinkt entscheidet. Die richtige
Taktik wird auch durch die technischen Kapazitäten der
Athleten bestimmt; ein Athlet, der die Ski auch bei hohem
Tempo in enge Kurven steuern kann, wird eine Taktik wählen,
die eine schnelle Laufzeit den Punkten vorzieht. Umgekehrt
die Athleten mit einer längeren Reaktionszeit, bevorzugt
normalerweise die roten Bojen. |
Technik
| Entgegen
den Annahmen ist es nicht immer vorteilhaft, sich extrem in
die Kurve zu legen. Die klassische Position des liegenden
Athleten mit den Händen im Schnee ist nicht rentabel.
Es gilt die Taillierung der Ski optimal auszunutzen und immer
auf Zug zu bleiben, ohne sich passiv vom Ski treiben zu lassen.
Die Laufzeiten sind ähnlich jenen des Slaloms. Es ist
schwierig, eine Technik zu bestimmen, nachdem eine gewisse
Expressivität nachgefragt wird. Rennen für Rennen
sind die Verbesserungen sichtbar und schnell. |
Material
| Es
ist verboten die Skistecken zu benutzen. Zwischen den Bojen
würden sie stören, während sie auf den Sprüngen
für Stabilität sorgen würden. Diese Wahl wurde
getroffen, um die Bewegungen der Athleten homogener und spektakulärer
zu gestalten. Es werden Slalomski verwendet, die die Fun Carver
ersetzen. Es ist erlaubt eine erhöhte Platte zu montieren,
deren Höhe die 10 cm nicht übersteigen kann. Ebenfalls
verboten ist die Benutzung der anliegenden Rennanzüge.
Ein Helm ist vor allem auf Grund der Sprünge anzuraten. |
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